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Feiern Sie mit uns Geburtstag!

Happy Birthday!

125. Geburtstag der Volksbank Schermbeck am 15.03.16640x_IMG_0170.jpg

 

Heute vor 125 Jahren, am 15. März 1891, fanden sich in der Gaststätte Menting in Altschermbeck 43 Bürger aus Schermbeck und Altschermbeck, aus Damm, Bricht, Overbeck und Rüste zusammen. Sie gründeten durch einstimmigen Beschluss den Schermbecker Spar- und Darlehnskassenverein eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. 

 

Aus diesem Grund feiern wir heute unseren 125. Geburtstag. Ein Team aus Mitarbeitern hat die Geschichte unserer Volksbank zusammen gestellt. Die Ausstellung dazu wird heute feierlich eröffnet.

 

Und zum Geburtstag gibt es auch immer einen Geburtstagskuchen - auch bei uns. Lassen Sie sich heute Nachmittag von unseren Mitarbeitern zu einem Stückchen Kuchen einladen.

  

 

Doppelpfeil dunkelblau  Bilder zur Ausstellungseröffnung
   

 

Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte der Volksbank Schermbeck

Auszüge aus der Ausstellungs - Eröffnungsrede von Rainer Schwarz

 

"Heute vor 125 Jahren, am 15. März 1891, fanden sich in der Gaststätte Menting in Altschermbeck 43 Bürger aus Schermbeck und Altschermbeck, aus Damm, Bricht, Overbeck und Rüste zusammen. Sie gründeten durch einstimmigen Beschluss den Schermbecker Spar- und Darlehnskassenverein eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht.

Und wenn ich heute nicht wie gewohnt an einem Rednerpult aus Buche und Stahl stehe, sondern an diesem alten Schmuckstück, dann hat auch das einen besonderen Grund. An diesem Rendantenpult wurden lange Jahre noch die Geldgeschäfte unserer Genossenschaftsbank abgewickelt.

 

Die Zinsen und Guthaben wurden im Kopf ausgerechnet und in Schönschrift in die Journale und Bilanzen übertragen. Einige ältere Kunden und Mitglieder können sich hieran heute noch erinnern.
Zum ersten Rendanten – heute würde man Geschäftsführer sagen – wurde 1891 August Böckenhoff gewählt. Er musste noch eine persönliche Kaution oder Bürgschaft hinterlegen. So wollte man die Spargelder der Genossen vor Veruntreuung durch den eigenen Rendanten schützen.
Mitglieder, die unentschuldigt der Generalversammlung fern blieben, mussten eine Strafe von 0,50 Mark entrichten. Dafür konnte man gut    1,5 kg Brot kaufen.

 

Vorstand, Aufsichtsrat und Rendant hatten laut Gründungsprotokoll – ich zitiere: „über die dem Verein anvertrauten Gelder, sowie über gewährte oder versagte Kredite außeramtlich Stillschweigen zu bewahren.“ Verletzungen dieses Bankgeheimnisses zogen sofort eine Konventionalstrafe von 30 Mark nach sich. In einer Zeit, in der der durchschnittliche Monatslohn 56,30 Mark betrug, eine stolze Summe. Heute entspräche das etwa 1600 Euro! [...]"

  

 

Team Geschicht - Ausstellung 

Team Geschichte mit

hinten: Marlies Schierenberg, Bärbel Becker, Michael Schmidke, Johanna Walta,

Thomas Backhaus, Klaus Heyng,

vorne: Nicole Schult, Inga Meteling, Simone Gawlista, Eileen Boyer,

 

 

Eröffnungrede von Simone Gawlista und Marlies Schierenberg (Team Geschichte)

Simone Gawlista:
Vielen Dank, Rainer Schwarz,
auch wir beide begrüßen Sie herzlich zum Volksbank-Geburtstag und der Jubiläumsausstellung. Ich bin Simone Gawlista -

Marlies Schierenberg:
… und ich Marlies Schierenberg….

Gawlista:
… und wir beide möchten Ihnen heute vorstellen, was unsere Arbeitsgruppe 125-Jahre Volksbank-Geschichte erarbeitet hat.

[...]

Gawlista:
Als wir uns über die Berge von Unterlagen, Dokumenten und Fotos eine erste Übersicht verschafft hatten, stand die erste große Entscheidung an. Sollte es eine gebundene Chronik geben, oder wollten wir unsere Volksbank-Geschichte in anderer, lockerer Form zeigen.

 

[...]

 

Schierenberg:
Und bei der Vertreterversammlung, da werden sie auch stehen. Die Herausforderung für uns war ja eh, zu entscheiden, welche Themen und Infos auf die Tafeln sollten. Und manchmal auch, woher bekommen wir jetzt Material zu den gewünschten Überschriften. Vor 1960 gab es wenig Unterlagen und Fotos schon gar nicht.
Zum Glück durften wir auf kompetente Hilfe zugreifen. Aus Interviews mit unseren ehemaligen Vorständen und Aufsichtsräten, durch Unterstützung von Seiten der Presse und der Fotografen, durch Mithilfe der Heimatvereine und einen Menschen, der mühsam alte Protokolle von Sütterlin in lateinische Schrift übersetzt hat, ergab sich nach und nach ein gutes und vollständiges Bild.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei all denen bedanken, die uns bei dieser Erstellung dieser Schautafeln unterstützt haben.

Gawlista:

Wenn ich in die Runde schaue, dann sehe ich einige Gesichter, mit denen wir so manche Stunde verbracht haben und die wir mit unseren Fragen löchern durften.

Sehr geehrte Herren, auch von mir ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Eine Sache, von denen Sie immer wieder erzählten, war die Art, wie früher die Bankgeschäfte erledigt wurden.
Sonntags, nach dem Hochamt ging man rüber zu Menting. Dort, im Nebenraum der Gaststätte, wurden bis in die 1960er Jahre an diesem Pult alle Dinge der Bank erledigt. Hier wurde über Sparbücher und Kredite gesprochen, hier wurde Geld eingezahlt und abgeholt. Und wie selbstverständlich gab es einen Korn oder Wacholder. Manchmal auch schon – passend zum Hochamt - das Westfälische Abendmahl: also Schnaps, Schinken und Schwarzbrot. So wurde die  Wartezeit verkürzt und dabei der neueste Klatsch ausgetauscht.

Wir finden: Eine sehr schöne Tradition. Nicht für jeden Tag, aber bestimmt für heute.
Wir bitte Sie, gemeinsam die Gläser zu erheben und sagen:

„Herzlichen Glückwunsch, liebe Volksbank Schermbeck, zum 125. Geburtstag. Weiter so!“

Jetzt haben wir aber lange genug versucht zu erklären, was man auch schnell zeigen kann. Bitte kommen Sie doch mit uns nach unten in die Schalterhalle. Dort möchten wir zusammen mit Ihnen die Jubiläumsausstellung eröffnen.

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