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Belohnung für die kleinen Forscher

Kita „Hand in Hand“ wurde im Bereich Naturwissenschaften zertifiziert

SCHERMBECK. Als erster der sechs Schermbecker Kindergärten darf sich die evangelische integrative Kindertageseinrichtung „Hand in Hand“ an der Erler Straße jetzt zwei Jahre lang als „Haus der kleinen Forscher“ bezeichnen – als Belohung für das kontinuierliche Engagement für die Förderung früher Bildung im Bereich Naturwissenschaften.310x230_HandinHand_DZ.jpg

Am Freitag wurden den Kindern und dem Erzieher-Team die entsprechende Urkunde und Plakette von Dr. Wolfgang Kortmann im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung überreicht. Kortmann ist Mitarbeiter des Projektes „Zukunft durch Innovation“ (zdi). Das zdi-Zentrum in Kamp-Lintfort ist seit 2012 Partner und damit lokales Netzwerk der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.

 

Die beiden Kita-Mitarbeiter Benjamin Stein und Nicole Wischerhoff führten die Kinder nach einer entsprechenden Ausbildung an naturwissenschaftliche Experimente heran. Anhand von Bildern zeigte Stein die im Januar 2015 begonnene Arbeit mit den kleinen Natur-Detektiven. Von Beginn an ging es um die Frage „Woher kommt der Müll und was fängt man damit an?“

 

Müll gesammelt

 

 

Im Verlauf der Monate wurde Müll im Wald gesammelt, ein Komposter gebaut, um aus Grünschnitt Erde werden zu lassen, eine Wasserreinigungsanlage gebaut, der Kamp-Lintforter Recycling-Hof besucht und ein Beitrag zum Schermbecker Umwelttag geleistet. Zum Schluss entstand auf dem Kita-Gelände unter Anleitung einer Architektin ein Müllhaus (wir berichteten).

 

Kita-Leiterin Kirstin Oberst dankte Volksbank und Gelsenwasser für die finanzielle Unterstützung sowie „Euroquarz“ für die Bereitstellung von Sand und Baumaterialien. Viel Lob gab es für das zdi-Zentrum, in dessen Räumlichkeiten in Kamp-Lintfort mehrmals jährlich Fortbildungsveranstaltungen zu den Themenbereichen Licht, Farben, Magnetismus, Elektronik, Luft und Wasser angeboten wurden. Oberst dankte auch der Naturerlebnisschule in Raesfeld, an der Stein ausgebildet wurde.

 

Die Besucher hatten Gelegenheit, in den Gruppenräumen der „Delfine“, „Pinguine“ und „Bärenhöhle“ den Kindern bei physikalischen Experimenten über die Schultern zu schauen. Einige Kinder zeigten, wie man Seifenblasen erzeugen, aus Schokolade, Natron und Zitronensäure eine „Prickel-Schokolade“ herstellen und wie man einen Vulkan aus Knete tätig werden lassen kann.

 

Für die „Sausewind-Kinder“, die an die Gemeinschaftsgrundschule wechseln, bahnt sich eine Fortsetzung der Forschungsarbeiten an, weil Kita und GGS zusammenarbeiten wollen. H.Sch.

 

 

Quelle: DZ vom 03.02.2016


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