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Erntekranz wurde hochgezogen

Landjugend, Heimatverein, Verkehrsverein und Musikgruppen pflegten das Brauchtum 

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SCHERMBECK. Auf dem Platz vor der Volksbank fand die vom Heimat- und Geschichtsverein gemeinsam mit dem Verkehrsverein geleitete Erntedankfeier am Donnerstagabend statt.

Als Bataillöner des Tambourkorps Bricht führte Dirk Meisenbach erstmals eine Gruppe an, in der neben den Brichter Tambouristen auch Mitglieder des Tambourkorps Schermbeck auftraten. Mit dem Marsch „Lieben“ begleiteten die Musiker eine dreizehnköpfige Abordnung der Landjugend von der Verbandssparkasse über die Mittelstraße zur Volksbank, wo wenig später der Erntekranz aus Stroh hochgezogen wurde.

Maispflanzen verdeckten die Befestigungsketten. Etwas tiefer als in früheren Jahren hängt der Ring der neun Zunftzeichen und Wappen, die der Schermbecker Bildschnitzer Willi Wehmeyer zur Verfügung stellte. Zur Belohnung gab es für die 40 Besucher „Getreide in flüssiger Form“ vom Volksbank-Vorstandsmitglied Rainer Schwarz und Hausmeister Willibald Peinhaupt, während der von Walter Buß geleitete Männergesangverein „Eintracht“ von fröhlicher Zecherei schwärmte. Unter Leitung von Nils Linnemann steuerte die Blaskapelle „Einklang“ die Märsche „Kronprinz und „Mit Sang und Klang“ ebenso zur musikalischen Untermalung der Feierstunde bei wie den „Kitzbühler Standschützenmarsch“. Die Festansprache übernahm Hans Zelle als Mitglied des Heimat- und Geschichtsvereins. „Herbstzeit ist Erntezeit“, stellte Zelle fest. Es sei zugleich die Zeit des Dankens, das den meisten Menschen immer schwerer falle.

Grund zum Danken

Der Kranz erinnere auch jene Menschen, die nicht mehr zu Erntedankfesten in die Kirche gingen, daran, dass der Reichtum der Schöpfung des Dankes bedürfe. Angesichts der vielen weltweiten Katas trophen seien die Menschen der hiesigen Region verschont geblieben: ein weiterer Grund zum Danken. Im zweiten Teil seiner Rede befasste sich Zelle mit der Bedeutung von Monatsnamen, insbesondere mit dem Oktober, dem achten Monat des römischen Kalenders.

Quelle: DZ vom 07.10.2014  H.Sch.
    

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