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„Nutzt diese Möglichkeit!“

SCHERMBECK. Vertreter von 40 Firmen haben beim Berufsinfo-Abend „Wie
geht’s weiter?“ Gesamtschülern Möglichkeiten für die Zeit nach der Schule
aufgezeigt. Für einen war es ein besonderer Abend.

 

An rund 180 Schüler sowie ihre Eltern richtete sich die Einladung zum Infoabend „Wie geht’s weiter?“ in der Schermbecker Gesamtschule. Nach der Begrüßung in der Aula der Schule trafen sich Eltern, Schüler und Firmenvertreter in den Klassenräumen.Fehmer

Ausbildungsmesse wurde auch in 2018 wieder von der Volksbank Schermbeck in der Gesamtschule Schermbeck organisiert.

Von Berthold Fehmer
Vor drei Jahren hatte die Volksbank erstmals den Berufsinfo-Abend mit der Schermbecker Gesamtschule organisiert.

Damals hatte der heute 16-jährige Sebastian Wieduwildt noch auf der Seite der Schüler gesessen und seinen jetzigen Chef, den Tischlermeister der Schermbecker Schreinerei Grewing, kennengelernt. Mittlerweile ist Sebastian Auszubildender in der Firma und erklärte den Schülern am Dienstagabend, wie man Tischler wird.

Erneut konnten die Organisatoren des Abends die Anzahl der beteiligten Firmen und Organisationen steigern. 2017 waren es 38, wie Heike Ahr, Abteilungsleiterin für die achten bis zehnten Jahrgänge, sagt – am Dienstagabend waren es 40. Zu verdanken ist dies Hendrik Bienbeck von der Volksbank, der Firmenkunden anrief und für die Teilnahme begeisterte.

 

Schulleiter Norbert Hohmann dankte für dieses Engagement, das auch die Herstellung einer übersichtlichen Broschüre mit allen Firmen und Ansprechpartnern umfasste. Berufswahlkoordinator Julius Göttsching riet den Schülern: „Erklärt den Firmen, warum ihr euch für genau diese Firma und diesen Beruf interessiert! Nutzt diese Möglichkeit!“ Eingeladen waren
rund 180 Schüler, vor allem Neuntklässler (150), aber auch zehn Zehntklässler, die noch keine Perspektive für die Zeit
nach der Schule haben, sowie elf Oberstufenschüler, die eher in Richtung Ausbildung tendieren. Sogar zwei Schüler aus dem achten Jahrgang hatten sich angemeldet.

 

In drei Runden konnten sich Firmenvertreter und Schüler in den Klassenräumen kennenlernen. Dass sich 14 Schüler für
die Schreinerei Grewing interessierten, löste bei Norbert Grewing Zufriedenheit aus. In der ersten Runde ließen sich vier
Schüler, zwei Mädchen und zwei Jungen, von Sebastian Wieduwildt erklären, wie er über das Jahrespraktikum in den Betrieb gekommen ist. Immer dienstags hatte er ein Jahr in der Schreinerei gearbeitet, statt zur Schule zu gehen. Ein gutes System, wie Norbert Grewing findet. Bei der Bewerbung Sebastians „wussten wir genau, was wir kriegen“.

 

Kopfnoten seien ihm wichtig, die Ausbildung und Arbeit in seinem Betrieb vielseitig, sagte Grewing, der gute Berufsaussichten für von ihm ausgebildete Tischler prophezeite: „Ich lege die Hand dafür ins Feuer, dass so jemand nicht arbeitslos wird. Außer, er will es.“ So habe er schon Tischler an andere Firmen vermittelt, bilde aber grundsätzlich für den
Eigenbedarf aus.

 

Bewerber für seine Ausbildungsplätze habe er, so Grewing, es gehe ihm aber um „geeignete Bewerber“. Zwei, drei Räume weiter gestand auch Sabrina Schinschick von „Gelsenwasser“: „Bei uns ist der demografische Wandel auch angekommen.“ Aus diesem Grund waren sie und Guido Laader, Rohrnetzmeister, in die Gesamtschule gekommen, um
über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten im Betrieb zu berichten. Von 600 Bewerbern pro Jahr seien 500 auf
den kaufmännischen Bereich gerichtet – „nur“ 100 Bewerber interessierten sich für die technischen Bereiche, so Schinschick.

 

Bildunterschrift: Vertreter aus 40 Firmen, mehr als je zuvor, kamen am Dienstagabend in die Gesamtschule, um ihre Betriebe vorzustellen, Fragen zu beantworten sowie für Praktika und Ausbildungen dort zu werben.Fehmer

Quelle: DZ vom 18.01.2018, Fehmer


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