Schermbecks Sportlerehrung hatte viele Gewinner

17. Februar 2020

Vielfalt war bei der Sportlerehrung des Gemeindesportverbandes Schermbeck am Freitag das Motto des Abends. Das galt für die geehrten Sportler und das Programm gleichermaßen.

von Andreas Leistner,

SCHERMBECK

Ein wenig gerechnet hatte Thorsten Sonsmann schon damit, dass er zum zweiten Mal nach 2014 „Schermbecks Sportler des Jahres“ wurde. Auf die Frage, ob er überrascht sei, kam zumindest kein Nein über seine Lippen. Aber warum auch? Mit drei Europameistertiteln und einem Weltrekord hat er im vergangenen Sommer Leistungen hingelegt, die der Jury die Entscheidung für ihn als Sieger leicht machten.

Dabei betonten die Jurymitglieder, dass ihnen die Wahl in diesem Jahr besonders schwer gefallen sei. „Ich bin unglaublich stolz, dass Tausende Schermbecker Mitglied in Sportvereinen sind, und dass wir ihnen Sportstätten bieten können, auf denen man sich wohlfühlt“, erklärte Schermbecks stellvertretender Bürgermeister Engelbert Bikowski, und auch Moderator Thorsten Schröder erzählte: „Während der Vorbereitung auf diesen Abend war ich extrem begeistert, was so ein kleiner Ort wie Schermbeck doch für tolle Sportler hat.“

Schröder erhielt für seine Moderation nach der Veranstaltung mindestens genauso viele Glückwünsche wie Thorsten Sonsmann. Er führte souverän und doch jederzeit spontan durch den Abend und in seinen Interviews wurde die Begeisterung der Befragten für ihre Sportart spürbar.

So erfuhren die Besucher, dass Beachvolleyballer Yannik Ahr mit seinen 1,92  m eigentlich zu klein für einen Platz in der Nationalmannschaft ist. Sie konnten nachfühlen, wie es für Hanna Schumacher war, beim Bundeschampionat der Nachwuchsreiter vor über 6000 Zuschauern zu reiten. Sie lernten, dass es im deutschen Wasserball aktuell nur fünf U16-Mädchenmannschaften gibt, und dass die Dummys, die Rettungsschwimmer bei ihren Aufgaben „retten“ müssen, mit 60  kg etwas leichter sind als Thorsten Schröder.

Ein weiterer Gewinner des Abends war Zauberer Phil Schmitz aus Köln. Sein Mix aus Tricks und Kabarett kam beim Publikum sehr gut an, und seine wandernden Stoffbälle oder sein Entfesselungstrick ließen nicht nur die staunen, die ihn auf der Bühne unterstützten.

Quelle: DZ vom 17.02.2020, Bericht Andreas Leistner, Foto Lücke

 

Zum Gruppenbild traten am Ende noch einmal die Preisträger des Abends an (l.). Die U11-Fußballer des SV Schermbeck (r.) hatten schon vorher für Leben in der Bude gesorgt. Als Zauberlehrlinge und Glücksfeen waren sie gleichermaßen erfolgreich. FOTO FOTOS LüCKE