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Schon kurz nach dem Start um 11 Uhr war klar: Der Rathausplatz in Schermbeck würde sich auch diesmal wieder in ein kleines Abenteuerland verwandeln. Während Kinder mit bemalten Gesichtern zwischen den Hüpfburgen hin und her flitzten, bildeten sich an Bastelständen, bei der Ballonkünstlerin und vor der Fotobox lange Schlangen.

Besonders die beiden Hüpfburgen erwiesen sich als Publikumsmagneten – darunter diesmal auch eine Variante mit Kletterwand. „Die war im vergangenen Jahr so beliebt, dass wir unbedingt noch eine zweite organisieren wollten“, erklärte Annika Dahlhaus (Volksbank Schermbeck) vom Organisationsteam.

Viel ehrenamtliche Hilfe

Und auch in diesem Jahr spielte das Wetter mit: „Wir haben ja extra die Caritas mit dabei“, scherzte Bürgermeister Mike Rexforth über den willkommenen himmlischen Beistand, der maßgeblich zum Gelingen beitrug.

Organisiert wurde der Kindertag erneut von der Volksbank Schermbeck, der Gemeinde Schermbeck sowie dem Caritasverband Dinslaken-Wesel. Rund 50 Helferinnen und Helfer aus den beteiligten Organisationen, aus Kitas und weiteren Einrichtungen stemmten die Veranstaltung. „Ohne diese Unterstützung wäre das gar nicht möglich“, betonte Ellen Weber von der Gemeinde Schermbeck.

Dabei steckt hinter dem scheinbar lockeren Familienfest erstaunlich viel Planung. „Eigentlich sitzen wir schon direkt nach der Wunschbaumaktion wieder zusammen und beginnen mit den Vorbereitungen“, berichtete Annika Dahlhaus. Seit Dezember liefen die Planungen für den Kindertag.

Ein Highlight war – wie schon im Vorjahr – das Kindertheater der Burghofbühne Dinslaken. Gleich dreimal wurde im Rathaus das Stück „Das NEINhorn“ aufgeführt – und die kostenlosen Tickets waren jeweils schnell vergriffen. Im Mittelpunkt stand dabei ein kleines Einhorn, dessen Lieblingswort wenig überraschend „Nein“ lautet. Mit seinen Freunden erlebt das „NEINhorn“ allerlei Abenteuer rund um Trotzphasen, Streit und Freundschaft. Die Kinder hatten dabei sichtlich Spaß.

Zwischen Theater, Bastelangeboten und Hüpfburgen blieb für viele Familien vor allem eines hängen: die entspannte Atmosphäre. Denn auch kulinarisch wurde einiges geboten. Das internationale Büfett der Caritas wurde ebenso gut angenommen wie Kaffee, Kuchen und alkoholfreie Getränke.

Alles kostenlos – finanziert über Spenden und die Unterstützung örtlicher Unternehmen und Institutionen. Wer wollte, konnte allerdings Geld spenden. Und das, so ließ das Orga-Team bei der Begrüßung verlauten, könne bereits den Grundstock für den fünften Kindertag im Jahr 2027 bilden.turo

Viele Fotos vom Kindertag auf dorstenerzeitung.de

Quelle: Dorstener Zeitung vom 18.05.2026