Verkäufer fragen oft, wann das Geld für den Verkauf ihrer Immobilie endlich auf dem Konto landet. Es kann einige Zeit dauern, bis es so weit ist. Aber warum ist das eigentlich so?
Der Zeitpunkt, zu dem das Geld für die Immobilie fließt, hängt von der sogenannten Kaufpreisfälligkeit ab. Diese wird vom Notar bestimmt, nachdem bestimmte Ereignisse eingetreten sind.
Bevor das Geld überwiesen wird, müssen einige Schritte erledigt werden. Zuerst muss die Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen werden. Die Dauer dieses Vorgangs variiert je nach Arbeitsbelastung des Grundbuchamts und kann in manchen Städten mehrere Wochen dauern.
Außerdem muss gegebenenfalls eine noch bestehende Grundschuld gelöscht werden, selbst wenn die Immobilie bereits abbezahlt wurde.
In einigen Städten und Gemeinden kann auch ein Vorkaufsrecht bestehen, was weitere Wartezeit bedeuten kann, während die Kommune darüber entscheidet.
Für Eigentumswohnungen kann die Zustimmung des Verwalters erforderlich sein.
Sobald alle Voraussetzungen erfüllt sind und der Notar dies bestätigt hat, wird der Kaufpreis fällig. Der Käufer hat ab diesem Zeitpunkt normalerweise eine Frist zwischen 10 und 14 Tagen zur Zahlung des Kaufpreises.